Freimaurerei für Nachtschwärmer - Öffnung unseres Logenhauses zur Nacht der Museen

Am Samstagabend öffneten wir erstmals gemeinsam mit acht weiteren Freimaurerlogen unsere Pforten für interessierte Nachtschwärmer.

Bereits kurz nach Beginn sammelte sich eine große Anzahl Besucher, die mit Neugier und großem Interesse in die Räumlichkeiten des Düsseldorfer Logenhauses in der Uhlandstr. 42 drängten.

Beim geführten Rundgang durch die Räume erwarteten die Interessierten zunächst im Wechsel Lesungen aus den aktuellen Büchern von Philip Militz sowie eine Auswahl klassischer Musikstücke mit dem Cellisten Max Maxelon und Werner Große am Flügel.

In einem performativen Wechselgespräch wurden den Besuchern aufschlussreiche Fragen und Antworten zur Freimaurerei vorgetragen. Ein ‚Highlight‘ war sicher auch die Besichtigung und Erklärung unseres Tempels, den wir als Raum für unsere ritualisierten Arbeiten nutzen und der sonst nicht zugänglich ist. Ausführlich konnten sich die Gäste anschließend durch diverse Schautafeln informieren oder ihre persönlichen Fragestellungen im Gespräch mit Schwestern und Brüdern aus den verschiedenen Logen direkt erörtern.

Für das leibliche Wohl sorgte unterdessen die im Logenhaus ansässige „Flammkuchenmanufaktur“, sodass Wartezeiten aufgrund des starken Andrangs gut genutzt werden konnten.

Bis zum Ende waren es dann tatsächlich deutlich über 700 Gäste, die unsere Informationsangebote angenommen hatten. Diese große Anzahl und das positive Interesse bestätigen uns, dass die Freimaurerei und ihre Themen auch im 21. Jahrhundert aktuell ist- und dies in der Gesellschaft auch zunehmend wahrgenommen wird.

 „Seit jeher wird der Freimaurerei gerne etwas Mystisches zugeordnet. Unser Ziel war es daher einem breiten Publikum Einblick in unsere Arbeit zu geben. Besonders hat uns das große Interesse der Besucherinnen an unserer Frauenloge gefreut. Ich glaube, es ist uns gelungen ein Bild der modernen femininen Freimaurerei in der Gesellschaft zu skizzieren. “, fasst Edith Gilgenast, MvSt. der Frauenloge TUSCULUM, die Erfahrungen des Abends zusammen.

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